Religion ist die Wissenschaft der umfassenden Verbindung. Am Ende der Verbindung steht die Einheit des Verbundenen. Was Trennung statt Verbindung benennt, geht an der Einheit vorbei.

Teile und herrsche ist ein Machtprinzip. Im Diesseits erfüllt es seine Zwecke. Das Prinzip taugt aber nichts, wenn man sich dem Ganzen nähert. Je näher man dem Ganzen kommen will, desto mehr muss man aufs Teilen und Herrschen verzichten. Keine Macht der Welt nähert sich der Welt der Macht. Wahre Macht ist das, was niemals beugt.

Die Verführung ist groß, das Wort Gott in den Mund zu nehmen und zu meinen, weil man es beim Sprechen benutzt, befasse man sich mit dem, was es benennt.

Alle Dualität ist der Einheit nachgeordnet. Alles Seiende ist eine Verkleidung des Seins. Liebe ist Verbindung von Formen zum Ganzen.

Dualismus / Spaltung


  1. Trennen und verbinden
  2. Verwechslung
  3. Ursachen
    1. 3.1. Die Reihenfolge der geistigen Entwicklung
    2. 3.2. Psychologische Widerstände
    3. 3.3. Politische Absichten
    4. 3.4. Historische Entwicklungen
  4. Psychologische Folgen dualistischer Glaubenslehren
    1. 4.1. Scheiternde Entängstigung
    2. 4.2. Egozentrische Fixierung

1. Trennen und verbinden

Bei der Betrachtung der Wirklichkeit kann der Geist zweierleiMan kann fragen: Was ist der Unterschied zwischen einem See und einem Fluss? Oder man fragt: Was haben See und Fluss gemeinsam? Je nachdem, welcher Frage man den Vorzug gibt, entsteht ein unterschiedliches Bild der Wirklichkeit.: Er kann Unterschiede machen oder Gemeinsamkeiten sehen.

Zur Orientierung im Diesseits, also der raumzeitlichen Wirklichkeit ist die UnterscheidungWenn man Augentropfen nicht von Salpetersäure unterscheidet, kann das üble Folgen haben. ihrer Elemente unverzichtbar. Hier genau hinzusehen, bringt wissenschaftliche Erkenntnis und techno­logischen Fortschritt; ohne den auch heute noch drei von zehn Kindern an den Masern sterben würden. Wissenschaftliche Unterscheidung abzuwerten ist nicht nur Narretei. Es ist Barbarei.

Wichtige Fragen des Menschen gehen jedoch über das Diesseits hinaus. Der Mensch ist in einer Welt getrennter Elemente ausgesetzt, deren Trennung ihre Hinfälligkeit begründet. Er fragt, was jenseits des Hinfälligen wahr ist; was dem Wandel also zugrunde liegt und sich ewig über ihn erhebt. Der Mensch will sich mit diesem Wahren verbinden, weil er das Hinfällige, Zufällige und Austauschbare nicht als endgültige Heimat anerkennt. Sich mit dem Ewigen jenseits des Wandels zu verbinden, ist Thema der ReligionGemäß der Interpretation des Kirchenvaters Lactantius stammt der Begriff Religion von lateinisch: religare = wiederanbinden., dabei achtsam und gewissenhaft nach Erkenntnis zu trachten,Gemäß Cicero geht Religion auf relegere = wieder lesen zurück. Dem religiösen Thema wird dadurch eine so große Bedeutung zugeschrieben, dass die Spuren, die den Weg zum religiösen Ziel markieren, immer wieder mit gewissenhafter Achtsamkeit zu lesen sind. ist deren wichtigste Methode.

Glaube und Aberglaube
Es gibt einen wahren religiösen GlaubenDie Idee des Religiösen ist zu Ende gedacht, wenn man alles Getrennte als Ausdruck einer einzigen Einheit betrachtet. Das eine Einzige ist zugleich die Definition des Heiligen. Von daher kann der Begriff wahrer religiöser Glaube definiert werden. Es ist der, der das Religiöse rein, also ohne austauschbare Zutat, benennt.: dass alles Getrennte Ausdruck heiliger Einheit ist. Was darüber hinaus als Lehrsatz geglaubt werden kann, ist kein Glaube im religiösen Sinn. Es ist Aberglaube, also Glaube, der vom wahren Glauben abgefallen ist.

Das Aber in Aberglaube ist eine Komparativbildung zu indogermanisch apo- = weg. Aber heißt weiter weg. Das Wort Aberglaube impliziert, dass auch der wahre Glaube nur Vorstellung von Wahrheit, nicht aber bereits ihr Wesen ist. Zwischen der Wahrheit und dem, was man über sie glaubt, bleibt ein Abstand, der zwar geringer als beim Aberglauben ist, aber trotzdem besteht. Wahrer Glaube bleibt in der Nähe der Wahrheit, Aberglaube entfernt sich, um sich mit Bildern zu schmücken. Da auch wahrer Glaube nur Vorstellung ist, ist seine Erhöhung zum Dogma ebenfalls abergläubisch.

Das geistige Grundprinzip der Religion liegt in der Frage nach dem gemeinsamen Nenner. Religion fragt, was die Elemente der Wirklichkeit verbindet; nicht, was sie voneinander trennt.

Dualismus
Als dualistisch bezeichnet man religiöse, philoso­phische oder ontologische Weltanschauungen, deren strukturelle Grundlage auf der Unterscheidung von Gegensätzen beruht. Typische Gegensatzpaare sind:

Tatsächlich gibt es keine dualistische Religion. Es gibt dualistische Weltan­schauungen, deren Lehren sich verbal auf Gott berufen und die daher als Religionen bezeichnet werden. Inhaltlich gesehen ist die Bezeichnung Religion für solche Lehren aber falsch. Da Religion das Prinzip der Bindung ist, erfüllen spaltende Weltbilder nicht das Wesen des tatsächlich Religiösen.

2. Verwechslung

Der abendländische Geist hat auf dem Gebiet der Naturwissenschaften Großes geleistet. Das verdankt er seiner Unterscheidungskraft. Eine Unterscheidung ist dem gleichen Geist aber nur ansatzweise gelungen: die zwischen der religiösen und der nicht-religiösen Betrachtungsweise.

Zusammengesetztes, das vorübergeht, ist bloße Erscheinung.

Zwei Betrachtungsweisen

Nicht-religiöse Wissenschaft Religion
Erkennen der Vielfalt Erkenntnis der Einheit
Beschäftigt sich mit Diesseits Beschreibung des Jenseits als gemeinsamen Nenner des Diesseits
dualistisch-unterscheidend monistisch-verbindend
Gegensatzpaare systemische Ergänzung
entweder-oder sowohl-als-auch
Ich bin ich und nicht das. Ich bin ich und auch das.
Ich bin weder dies noch das.

Das Diesseits ist ein Bezirk getrennter Elemente. Bei der Untersuchung dieses Wirklich­keitsbereichs ist der dualistisch-unterscheidende Ansatz Mittel der Wahl. Er öffnet den Blick für die Unterschiede, die im Diesseits zu erkennen sind.

Religion ist jedoch das, was über die Welt der Gegensätze hinausblickt und nach dem Jenseits fragt; also dem Aspekt der Wirklichkeit, der ihrer Einheit entspricht. Deshalb kann echte Religion nicht dualistisch sein. Das, was das Ganze sucht, kann sich nicht auf Spaltung stützen.

Da das AbendlandGleiches gilt für den gesamten abrahamitisch geprägten Kulturkreis. das tatsächliche Wesen der Religion verkennt, hängt seine religiöse Tradition in dualistischen Sichtweisen fest. Ihr Blick nach der Einheit endet an Gegensatzpaaren, die sie selbst formuliert. In der Folge einigt sie nicht, sondern führt zur Zersplitterung der Gemeinschaft in sich wechselseitig entwertende Konfessionen.

3. Ursachen

Die Ursachen und Ursprünge der Fixierung des theologischen Denkens auf dualistische Bilder sind vielfältig. Vier wichtige Ursachen sind:

  1. Die Reihenfolge der geistigen Entwicklung
  2. Psychologische Widerstände
  3. Politische Absichten
  4. Historische Entwicklungen
3.1. Die Reihenfolge der geistigen Entwicklung

Die grundlegende Ursache dualistischer Weltanschauungen liegt darin, dass die geistige Entwicklung des Menschen zunächst auf die Erkennung von Unterschieden ausge­richtet ist. Um sich als Person in der Welt zurechtzufinden, muss man unterscheiden:

Im Laufe der Entwicklung vom Säugling zur eigenständigen Person, entwickelt der Mensch ein Weltbild, dessen Grundstruktur aus einem Netzwerk von Gegensatzpaaren aufgebaut ist.

Um die Gemeinsamkeiten zu sehen, die sich hinter den Gegensätzen verbergen, bedarf es einer geistigen Fortentwicklung. Ohne die Fähigkeit zu folgerichtig abstraktem Denken erkennt man nichtEs sei denn, man hat ein mystisches Entsperrungserlebnis und kann die Welt aus der Perspektive ihrer selbst sehen. ...

3.2. Psychologische Widerstände
Abwehrmechanismus: Spaltung
Der Neigung, gegen die Überwindung dualistischer Glaubensbilder Widerstand zu leisten, liegt ein spezifischer Abwehrmechanismus zugrunde: Spaltung. Spaltung wird den unreifen Abwehr­mechanismen zugeordnet. Er entspricht einem frühkindlichen Deutungsmuster der Wirklichkeit. Bei der Spaltung wird ein kategorischer Dualismus zwischen dem Gegensatzpaar gut - böse aufrechterhalten. Das hat Vor- und Nachteile.
  • Vorteil ist, dass Spaltung ein übersichtliches Weltbild begründet, das zunächst die Orientierung des Kindes erleichtert.
  • Nachteil ist, dass Spaltung einer differenzierten Wahrnehmung der Wirklichkeit im Wege steht.

Zum dualistischen Weltbild gehört der Gegensatz zwischen Ich und Nicht-Ich. Der Modus der normal-psychologischen Weltdeutung ist egozentrisch. Im egozentrischen Modus identifiziert sich das Ich mit der Person, deren Verhalten es auf der Bühne des Daseins steuert... und dessen Leid es erlebt. Als Ego setzt das Ich zwischen sich und dem Rest der Welt eine grundsätzliche Grenze.

Da das Ich die Welt als gefährlichen Ort erlebt, in der es als Person stets Gefahren gewahr sein muss, die ihm vom Nicht-Ich drohen, ist es bemüht, die Grenze zwischen sich und dem Rest der Welt zu sichern.

Der Übergang zu einer monistischen Weltsicht macht die Grenze transparent. Dagegen leistet das Ego Widerstand. Hinter der gedachten Grenzlinie des Dualismus fühlt es sich vorläufig sicher. Der psychologische Widerstand gegen die Aufhebung der dualistischen Weltsicht ist Ursache dafür, dass der Weg zur mystischen Erkenntnis der Wirklichkeit meist verschlossen bleibt. Kaum jemand hat den Mut, ihn zu gehen.

3.3. Politische Absichten

Zum dualistischen Weltbild gehört das Konzept eines entrückten Gottes, der willkürlich Geschöpfe erschafft, die er außerhalb seiner selbst in die Welt setzt. Dualistisch daran ist, dass dieses Konzept behauptet, dass es zwischen Gott und Mensch keine unver­brüchliche Verbindung gibt. Bestenfalls könne der Mensch Gott wie einem anderen Ego... also einem Gegensatz... begegnen, dem man gehorchen muss, um seiner Wut zu entgehen.

Die Leugnung der Wesensgleichheit von Gott und Mensch ist für irdische Macht von Vorteil. Irdische Macht beruht auf sozialer Hierarchie. In der Folge beruht sie regelhaft auf der Unterdrückung der einen durch andere. Ein Glaube, der die Wesensgleichheit von Gott und Mensch leugnet, entzieht dem Menschen seinen absoluten Wert. Das erleichtert seine Unterdrückung durch irdische Macht. Würde die Wesensgleichheit anerkannt, wäre die Unterdrückung des Menschen mit nichts zu rechtfertigen.

Abwehrmechanismus: Projektion
Der dualistischen Spaltung in Schöpfergott und Bloß-Geschöpf entspringt eine kategorische Abwertung des Einzelnen. Vor dem wahrhaft Wertvollen ist er bloß Gemachtes, das jederzeit vollständig verworfen werden kann. Um die Ent­wertung auszugleichen, schreibt er Wertlosigkeit projektiv Dritten zu, die er von oben herab betrachtet... und zu deren Vernichtung, also zur endgültig vollstreckten Entwertung, er sich berechtigt oder gar aufgerufen fühlt.
  • Vorteil ist, dass Projektion das angeschlagene Selbstwertgefühl prothetisch versorgt.
  • Nachteil ist, dass sie soziale und politische Konflikte schürt, sodass religiöser Dualismus gesellschaftliche Strukturen begünstigt, die die Spaltung weiter vertiefen.

Inhaber politischer Macht haben von je her Glaubenssysteme gefördert, deren dualistische Aufspaltung des Weltbilds in Schöpfergott und Bloß-Geschöpf ihrer Machtposition dienlich war. Sie tun es bis heute.

3.4. Historische Entwicklungen

Der europäische Geist hat bei religiösen Belangen von je her dualistische Denkweisen bevorzugt. Schon im griechischen Pantheon tummelten sich persönliche Götter, deren Wesen irdischen Egos nachempfunden war.

Am Ende der Antike eroberte das Christentum Europa. Das Christentum ist eine Fortentwicklung der jüdischen Theologie mit dem Ziel, den Glauben an den hebräischen Gott über die ethnischen Grenzen Israels hinweg auf die übrigen Völker auszuweiten.

Die hebräische Theologie ist zeitgleich mit der Eroberung Kanaans durch die Israeliten entstanden. Ihr Kern befasst sich mit dem angeblichen Auftrag Gottes an ein auser­wähltes Volk, dass er zur Beraubung oder Auslöschung anderer Völker bestimmt haben soll.

Logisch stringent war mit den Kriegszielen des mosaischen Glaubens ein radikal durchdachter Dualismus verbunden, der zwischen Gott und Mensch kategorisch unterscheidet.Eine Unterscheidung, die ihrerseits mit der zwischen Laie und Priester sowie der zwischen "lebenswerten" und "lebensunwerten" Menschen und Völkern zusammenhängt. Zugleich wurde die Treue zum Dogma der Spaltung durch die Behaup­tung des Glaubens, offenbart zu sein, zur unwiderrufbaren Glaubenspflicht erklärt. Unbeeindruckt vom Unheil, den dieser Glaube verursacht, folgen ihm Millionen. Sie leben in mythologischer Gefangenschaft.

4. Psychologische Folgen dualistischer Glaubenslehren

Die psychologischen Folgen dualistischer Lehren sind weitreichend. Man kann darüber Bücher schreiben. Auf zwei Themen sei hingewiesen.

4.1. Scheiternde Entängstigung

Das Ich erlebt sich von Vernichtung bedroht. Ursache seiner Furcht ist das Wissen um den leiblichen Tod und die faktische Gefahr, der das Leben ausgesetzt ist.

Die egozentrische Identifikation des Ich mit der eigenen Person dämpft und schürt die Furcht zugleich.

Dualistischer Glaube sagt: Einen Wert hast du nicht. Wenn du aber machst, was wir dir sagen, könnte es sein, dass dir Wert als Gnade zugewiesen wird.

Dualistische "Religion" ist ein politisches Ordnungsprinzip. Als solches hat sie Funktion, Wert und Bedeutung. Echte Religion ist sie nicht. Indem sie das verkennt, steht dem Wert, den sie hat, der Schaden gegenüber, der ihr zur Last zu legen ist.

Das Wesen der Person besteht darin, anderen Personen gegenüberzustehen. Die Personifizierung Gottes ist daher eine dualistische Spaltung. Sie führt zur Fixierung des Selbstbilds auf die Personalität des Ich. Das erschwert der Person, über sich hinaus zu sehen. Ein Feind echter Religion ist ihr dualis­tisches Plagiat.

Feindseligkeit ist beileibe nicht alleiniges Werk dualistischer Religion. Genauso wenig ist sie aber bloß ihr Opfer. Vielmehr ist Dualismus auf FeindePointiert: Der Judaismus braucht seine Feinde wie der Fluss seine Ufer. angewiesen. Finden dualistische Kulte keine äußeren Feinde mehr, die es ihnen ermöglichen, sich als geeint zu betrachten, zerfallen sie in rivalisierende Lager.

Die religiöse Suche des verängstigten Ich zielt auf die Gewissheit ab, dass es jenseits der Hinfälligkeit mit einer Kraft verbunden ist, die seinen Bestand, sein Recht und seinen Wert verbrieft. Diese Kraft nennt es Gott.

Dualistische Glaubenssysteme geben die Gewissheit nicht. Statt dem Ich zu sagen, dass sein Wert bereits unverlierbar in ihm liegt, wertet ihr spaltendes Weltbild den Menschen durch die Leugnung seiner Wesens­gleichheit mit dem Absoluten ab.

So bleibt die Angst bestehen, weil angeblich erst im Jenseits über Bestand oder Beseitigung entschieden wird. Dualistische Religion stellt Entängstigung in Aussicht; aber sie vergibt sie nicht. Das macht sie zur Politik, durch die man Menschen für Zwecke vereinnahmt.

4.2. Egozentrische Fixierung

Die Vorstellung, dass ein entrückter Gott Milliarden isolierter Einzelseelen erschafft, deren Verbundenheit nicht in ihrem Wesen ruht, sondern im kommunikativen Funk­verkehr durch Sprache, Mimik und Gestik, der bei der Gestaltung des innerweltlichen Rollenspiels anfällt, vermag es nicht, den Einzelnen aus seiner egozentrischen Sichtweise zu befreien. Der Einzelne bleibt in diesem Bild ein Gegensatz des Anderen.

Tugend: Verordnen oder entdecken

Altruistische Tugend kann Egos von oben herab verordnet und durch sozialen Druck aufgedrängt werden. Das kann dazu beitragen, eine Gesellschaft ziviler zu gestalten. Verordnete Tugend wirkt aber nur soweit, wie sie egozen­trischen Motiven dient. Dualistische Weltbilder beschwören stets den Vorteil, der als Lohn der Tugend in der Zukunft winkt.

Erst wenn das Ich entdeckt, dass Solidarität mit dem Anderen nicht nur dem Wohl in einer zukünftigen Welt dient, sondern die Gegenwart verwirklicht, steht und fällt Tugend nicht mehr mit der Erwartung dessen, was sie dem Ego einbringt.

Nur ein monistisches Bild, das das Selbst des Einen auch als Selbst aller anderen auffasst, lässt die egozentrische Weltsicht hinter sich. Ohne die Preisgabe dieser Weltsicht bleiben altruistische Tugenden Rollenspiel, das das Wohl des Ego... nämlich im Himmel für die Vollstreckung der Tugend belohnt zu werden. bezweckt. Deckungsgleich mit dem Wesen dessen, der sie auslebt, können diese Tugenden nur sein, wenn sie nicht den Zwecken eines zielbewussten Ego dienen, sondern dem Ausdruck eines Ich, das die Verbundenheit mit jedem Du als Merkmal seiner selbst betrachtet.