Man kann das Leben nicht unterwerfen, weil es der Versuch ist, nicht unterworfen zu sein. Je mehr man versucht, sich selbst zu beherrschen, desto stärker wird der Impuls, die Herrschaft zu brechen. Was daraus entsteht, ist Kampf.

Testergebnis

Zwanghafte Verhaltensmuster: deutlich ausgeprägt

Allem, was von innen kommt, misstrauen Sie. Womöglich haben Ihre Impulse Sie schon einmal der Macht anderer ausgeliefert oder Ihr Gefühlsausdruck und Ihre Impulse sind im Umfeld auf so viel Missbilligung gestoßen, dass Ihnen die Zurückweisung heute noch peinlich ist. Vermutlich war das bereits in der Kindheit. Irgendwann haben Sie sich auf den Weg gemacht, ihrem Willen alles zu unterwerfen, was Sie der Übermacht anderer ausliefern könnte. Dazu gehört vor allem der Ausdruck der Gefühle und Schwächen aller Art.

Um die Kontrolle zu erlangen, haben Sie sich womöglich verschiedene Muster zugelegt.

Ihre Mühe, das Gefährliche aus der Psyche zu bannen, führt jedoch zu deren Gegen­reaktion. Das Bekämpfte bedrängt Sie so, dass Sie sich nur schwer entziehen können: Phantasien tauchen auf, in denen Sie tun, was Sie unbedingt vermeiden möchten; vielleicht sogar gewalttätige oder obszöne Phantasien, die sich nicht verdrängen lassen. So entsteht die Furcht, trotz aller Kontrolle, etwas falsch gemacht zu haben oder es bald zu tun.

Zu Ihren typischen Abwehrmechanismen zählen:

Was Sie tun können, um Ihre Lebensqualität zu verbessern