Wer beim Blick nach Innen darüber urteilt, was er dort entdeckt, schaut durch eine Linse voller Dellen. Selbstwertgefühl entsteht nicht durch Bewertung, sondern durch Bewusstwerdung.

Wissen ist Macht. Wissen ist sogar mehr Macht als forsches Wollen. Je mehr man über sich selbst weiß, desto mehr bewirkt man, ohne sich aufzubäumen.

Testergebnis

Selbstbewusstsein: eher gering

Es deutet vieles darauf hin, dass es Ihnen an Selbstbewusstsein mangelt. Ihr Blick ist einseitig auf die Erfordernisse des Alltags ausgerichtet. Das hat zur Folge, dass Sie Ihre tatsächlichen Impulse und Gefühle nur in groben Zügen wahrnehmen; oder gar reflexartig auf alles reagieren, was von außen auf Sie zukommt. So finden Sie nur wenig Ruhe und fühlen sich vom Leben unter Druck gesetzt.

Zum Mangel an Selbstbewusstsein gehört die Furcht, das eigene Selbst genüge nicht. Wer sich selbst wenig wahrnimmt, neigt dazu, Vorbildern nachzueifern; entweder realen Personen oder den Bildern, die man im Kopf stets bei sich trägt. Der Versuch, Vorbildern zu gleichen, führt im selben Zuge aber zur Ablehnung dessen, was man tatsächlich ist. So schließt sich der Kreis: Als Abgelehnter fühlt man sich minderwertig, den Minderwertigen will man nicht sehen und stattdessen versucht man, das vermeintlich Minderwertige durch etwas Besseres zu ersetzen.

Wenn Sie Ihrer Persönlichkeit mehr Festigkeit verschaffen wollen, sollten Sie öfter darauf achten, was in Ihrem Inneren tatsächlich vorgeht.