Häufig gestellte Fragen (FAQ)


  1. Wozu dient Seele und Gesundheit?
  2. Wo finden sich Quellenangaben?
  3. Wann entstanden die Artikel?
  4. Kann man Gastartikel auf der Webseite platzieren?
  5. Linktausch?
  6. Wo ist der RSS-Feed geblieben?
  7. Warum sind die Psychotests so leicht zu durchschauen?
  8. Wer ist Autor der Texte?

1. Wozu dient Seele und Gesundheit?

Seele und Gesundheit bietet Informationen über psychiatrische und psychologische Fragestellungen. Sie wendet sich an alle Interessierten im deutschsprachigen Raum. Obwohl der Autor als Arzt tätig ist, ist Seele und Gesundheit keine Praxiswebseite. Sie dient nicht der Anwerbung von Patienten. Daher enthält sie keine Informationen über Öffnungszeiten, Erreichbarkeit oder therapeutische Angebote.

2. Wo finden sich Quellenangaben?

Psychologie und Erkenntnis
Psychologie ist eine besondere Wissenschaft. Sie untersucht, was untersucht. Anders als andere Wissenschaften kann sie sich daher nicht von ihrem Objekt trennen. Zudem ist das Wesentliche des Menschen nicht Objekt, sondern Subjekt. Das führt dazu, dass die objektivierende Psychologie, die sich bemüht, Erkenntnisse durch experimentelle Versuchsanord­nungen zu erlangen, nur Teilbereiche des Mensch­seins ausloten kann. Der überwiegende Teil des Wissens über die Menschenseele stammt nicht aus dem Versuchslabor. Er ist Ergebnis individueller Beobachtungen, die im kommunikativen Kontakt mit anderen oder durch Selbsterkenntnis gemacht werden konnten.

Seele und Gesundheit versteht sich nicht als akademische Arbeit. Dabei, etwa im Rahmen eines Forschungsprojekts, einer Diplom- oder Promotionsarbeit oder eines wissenschaftsjounalistischen Artikels...

Um die Wissenschaftlichkeit der Arbeit zu belegen und sich gegen Plagiatsvorwürfe abzusichern, verweist man bei jedem Zitat auf die entsprechende Quelle. Diese Vorgehensweise ist bei akademischen Arbeiten sinnvoller Standard.

Der Ansatz des Autors von Seele und Gesundheit ist anders. Sein Ziel ist es, lebensnahe Informationen für jeden bereitzustellen, der sich für die entsprechenden Themen interessiert oder von den behandelten Problemen betroffen ist. Dabei kommen Erkenntnisse aus zwei Quellen zum Einsatz:

  1. aus der Erfahrung, die der Autor in Jahrzehnten therapeutischer Arbeit mit seinen Patienten sammeln konnte.
  2. aus einer umfangreichen Literatur, die er begleitend zu seiner Arbeit gelesen hat.

Beide Quellen haben die Sichtweisen geformt, die auf Seele und Gesundheit dargestellt werden. Der Einfluss der Literatur auf diese Sichtweisen ist erheblich, aber nur selten dergestalt, dass der Autor passende Passagen daraus zitiert.

Das besondere Thema der Seite - die innerseelische Dynamik des Menschen - führt dazu, dass der Autor Quellen nicht nur intellektuell benutzt; um daraus Ideen aufzugreifen, die er in der eigenen Arbeit diskutiert. Quellen sind für ihn vielmehr Berührungsfläche mit Leben und Denken anderer und Gelegenheit, deren Erkenntnisse auf sich einwirken zu lassen. Der Autor von Seele und Gesundheit liest Quellen nicht nur als Fachmann. Er setzt sich Ihnen aus. Frucht trägt daher nicht nur, was er in der Quelle liest. Frucht trägt, was die Quelle in ihm bewirken kann.

Resultat dieser Hinein- und Auseinandersetzung sind Prägungen von Weltsicht und fachlichem Konzept, die nahtlos in die Texte einfließen, ohne dass man im Einzelfall nachverfolgen könnte, welche Quelle - möglicherweise nach Tagen, Wochen oder gar Jahren innerer Gärung - welche Aussage konkret beeinflusst hat.

Deshalb wird im Text nur punktuell auf Quellen verwiesen; und der Autor beschränkt sich darauf, summarisch jene Literatur zu benennen, die bei der Erstellung der Webseite eine Rolle spielte. Das gilt vor allem für Aussagen zur ontologischen Struktur des menschlichen Daseins und deren psychologischen, philosophischen und religiösen Konsequenzen.

Informationen, die zum allgemeinen Repertoire des psychiatrischen Fachwissens gehören, fußen auf entsprechenden Lehrbüchern, den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde DGPPN sowie der ICD-Klassifikation der WHO.

Wo spezielle Informationen ohne Gärungsprozess übernommen wurden, zum Beispiel über Neben- und Wechselwirkungen der Psychopharmaka, bzw. begleitende Routineuntersuchungen sind konkrete Quellenangaben zu finden. Gleiches gilt für Ideen und Konzepte, die unmittelbar auf andere Autoren zurückgehen.

3. Wann entstanden die Artikel?

Die Artikel entstanden im Laufe der Jahre; kein Artikel aber je aus einem Guss, sodass man, analog zu einem Artikel in einer Fachzeitschrift, ein konkretes Erscheinungsjahr benennen könnte. Die Webseite wird kontinuierlich bearbeitet. Für den, der eine Textpassage datiert verwenden will, macht es gegebenenfalls Sinn, das Abrufdatum der Seite anzugeben, z.B.: www.seele-und-gesundheit.de, abgerufen am x.x.20xx.

4. Kann man Gastartikel auf der Webseite platzieren?

Wiederholt wurde angefragt, ob man auf Seele und Gesundheit gegen Honorar Gastartikel platzieren kann, die auf andere Seiten im Netz verlinken. Da Seele und Gesundheit als nicht-kommerzielles Angebot gedacht ist, ist das leider nicht möglich.

5. Linktausch?

Immer wieder wird der Seitenbetreiber angeschrieben und um Linktausch gebeten. Es ist darauf hinzuweisen, dass Suchmaschinenbetreiber, allen voran Google, Linktausch zurecht kritisch sehen. Linktausch dient der Manipulation von Suchmaschinen. Es wird daher gebeten, auf solche Angebote zu verzichten.

6. Wo ist der RSS-Feed geblieben?

Der RSS-Feed wurde eingestellt. Der Sinn eines RSS-Feeds ist es, auf Aktuelles hinzuweisen. Zum Konzept der Webseite gehört aber nicht der Verweis auf Aktuelles, sondern die Darstellung des Grundsätzlichen. Der Feed entsprach dem nicht.

7. Warum sind die Psychotests so leicht zu durchschauen?

Verschiedentlich wurde beklagt, dass die Reihenfolge der Fragen bei den Psychotests leicht zu durchschauen ist. Es sei ein Leichtes, beim Ausfüllen der Testbögen zu schummeln und die Kreuze so zu setzen, dass ein gewünschtes Ergebis ausgegeben wird. Das stimmt. Die Tests sind jedoch nicht dazu da, jemanden, der gar nicht wissen will, welche Muster er bevorzugt, gegen seinen Willen einseitiger Muster zu überführen. Ihr Aufbau liegt vielmehr im Angebot, sich spielerisch zu reflektieren. Dabei stellt es keinen Mangel dar, dass jeder selbst entscheiden kann, wie tief er dem Spiegel in die Augen blickt. Im Gegenteil: Wer schummelt, kann seinen Impuls zum Schummeln erkennen... und auch daraus Schlüsse ziehen.

8. Wer ist der Autor der Texte?

Alle Texte wurden von Michael Depner verfasst.