Der Zerfall des Körpers dient der Ganzheit des Ganzen. Das Ganze ist ganz, weil seine Teile zerfallen. Angst ist Beengung des Teils durch das, was er nicht ist. Nur in der Ganzheit gibt es sie nicht.

Hypochondrische Störung


  1. Begriffsbestimmung
  2. Symptome
  3. Abgrenzungen
    1. 3.1. Simulation
    2. 3.2. Aggravation
    3. 3.3. Wehleidigkeit
  4. Innerseelische Dynamik
    1. 4.1. Kommunikativer Umweg
    2. 4.2. Störung der Selbstwahrnehmung
    3. 4.3. Hypochondrische Quadratur
  5. Lösungsansätze
    1. 5.1. Verhaltenstherapie
    2. 5.2. Tiefenpsychologie

1. Begriffsbestimmung

Zuordnung

In der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-10) wird die Hypochondrische Störung (F45.2) den Somatoformen Störungen zugeordnet.

Damit beschreibt die ICD den Umstand, dass sich der Hypochonder hauptsächlich mit körperlichen...also somatischen... Signalen beschäftigt. Während bei den eigentlich somatoformen Störungen krankheitswertige SymptomeZum Beispiel heftige Schmerzen, Brennen, Taubheitsgefühl, Enge in der Brust... im Vordergrund stehen, knüpft die Sorge des Hypochonders bereits an körperlichen ErscheinungenZum Beispiel physiologische Darmgeräusche, Muskelverspannungen, banale Hautveränderungen, Schluckauf... an, die der Gesunde nicht weiter beachtet.

Im medizinischen Alltag gehen die Störungen fließend ineinander über.

Die hypochondrische Störung war schon im Altertum bekannt. Damals vermutete man, dass psychische Störungen von der Milz ausgehen. Da die Milz unterhalb des Rippenknorpels liegt, bezeichnete man einen Kranken, für dessen Klagen man keine körperliche Ursache annahm, als Hypochonder.Von griechisch chondros = Knorpel und hypo = unterhalb.

2. Symptome

Die Kernsymptomatik der Hypochondrischen Störung besteht in der ängstlichen Beobachtung körperlicher Signale und Erscheinungen. Der Hypochonder fürchtet, dass sich hinter harmlosen Erscheinungen oder flüchtigen Funktionsstörungen eine gefährliche Erkrankung verbergen könnte. Im Grunde hat er damit Recht.

Während der Gesunde aber davon ausgeht, dass die Wahrscheinlichkeit einer ernsthaften Erkrankung zu vernachlässigen ist, oder dass der Grund zur Sorge durch einen ärztlich festgestellten Normbefund aus der Welt geschafft wird, bleibt das Denken des Hypochonders an seiner bedrohlichen Vermutung haften.

Mit dem Internet hat die hypochondrische Angst einen unerschöpflichen Weidegrund gefunden. Zu jedem Symptom gibt es Foren, Blogs und Infoseiten. Dort findet die Angst des Hypochonders alles, was sie schürt:

Hatte sich der Hypochonder eigentlich ins Netz gestürzt um dort etwas Beruhigendes zu finden, schaltet er nach stundenlanger Recherche den Rechner aus und ist besorgter als je zuvor.

Da all diese Fragen niemals mit 100% Sicherheit verneint werden können, entschließt sich der Hypochonder dazu, einen Spezialisten aufzusuchen... und schließlich eine zweite, dritte und vierte Meinung einzuholen.

Der Kernsymptomatik der Hypochondrie folgen ihre Nebensymptome. Die Einengung der Aufmerksamkeit auf den vermeintlichen Feind aus dem Inneren des eigenen Körpers führt zu vegetativer Erregung mit Nervosität, Schlafstörungen und Grübelzwängen. Die Fähigkeit, sich auf soziale Bezüge und berufliche Aufgaben zu konzentrieren, lässt nach. Schließlich kann die stete Wachsamkeit in einen Erschöpfungszustand einmünden, dem nun tatsächlich ein Krankheitswert zukommt.

3. Abgrenzungen / Differenzialdiagnosen

Die hypochondrische Angst ist oft mit anderen Angsterkrankungen und/oder Depressionen vergesellschaftet.

Bei der Generalisierten Angststörung beschäftigt sich der Patient gedanklich vor allem mit dem, was schief gehen oder gefährlich werden könnte. Da das bei der Gesundheit der Fall ist, sind hypochondrische Ängste oft Teilsymptom einer übergeordneten Angstbereitschaft. Im Gegensatz zum reinen Hypochonder kreisen die Sorgen des generell Ängstlichen jedoch stets um mehrere Themenfelder.

Depressiv Erkrankte sind pessimistisch; sonst wären sie nicht depressiv. Da sie davon ausgehen, dass sich die Dinge zum Nachteil entwickeln, ist auch ihr Vertrauen in die eigene Gesundheit geschwächt.

Von der Angst zum Wahn

Von der Hypochondrischen Störung ist der hypochondrische Wahn abzugrenzen. Während der "normale" Hypochonder einsieht, dass nicht nur die Ärzte, sondern auch er selbst sich irren könnte, ist ein Patient mit hypochondrischem Wahn unverrückbar überzeugt, schwer erkrankt zu sein. Das ist er ja auch. Bloß, dass er meint, es sei eine völlig andere Krankheit als ein hypochondrischer Wahn.

Der hypochondrische Wahn ist in der Regel Ausdruck einer schweren Depression mit psychotischen Symptomen (ICD-10 F33.3).

3.1. Simulation
Dissimulation
Das Gegenteil der Simulation ist die Dissimulation. Damit ist ein bewusstes Verheimlichen von Krankheitssymptomen gemeint. Dissimulation kommt bei psychisch Gesunden ebenso wie bei psychisch Kranken vor.
  • Holger macht mit Freunden ein Bergtour. Unterwegs bekommt er Herzbeschwerden und wird blass. Da er unbedingt mit auf den Gipfel will, beschwichtigt er die Sorgen der Freunde: Nein, nein, da ist nichts. Mir geht es gut.

  • Christa hört Stimmen. Damit der Arzt die Medikation absetzt, behauptet sie, das Stimmenhören sei weg.

  • Malve ist tablettensüchtig. Damit sie das begehrte Rezept bekommt, verleugnet sie ihr Suchtproblem.

Eindeutig vom Hypochonder abzugrenzen ist der Simulant. Unter SimulationSimulation geht auf die lateinischen Begriffe similis = ähnlich bzw. simulare = nachbilden zurück. versteht man das bewusste Vortäuschen einer Erkrankung.

Simulation ist zweckgebunden. Sie zielt darauf ab, konkrete Vorteile zu bewirken:

Der Simulant leidet im Gegensatz zum Hypochonder nicht; zumindest nicht unter dem Leiden, dass er dem Umfeld vorspielt. Der Leidensdruck des Hypochonders kann quälend sein.

3.2. Aggravation

Bei der Aggravation liegt eine echte Erkrankung vor. Das unterscheidet sie von der Simulation. Ist allerdings anzunehmen, dass der Kranke mehr Leidensdruck vorgibt, als tatsächlich vorliegt, geht man davon aus, dass er aggraviert. Der Begriff geht auf das lateinische Adjektiv gravis = schlimm, schwerwiegend zurück.

Die Hypochondrische Störung ist keines­falls mit Wehleidigkeit zu verwechseln. So mancher Hypochonder ist beim Zahnarzt ausgesprochen tapfer. Hypochonder fürchten den Schmerz nicht mehr als andere Leute. Was sie fürchten, ist Siechtum und Tod. Wenn klar ist, dass ein Schmerz ohne Folgen vergehen wird, findet die hypochondrische Sorge keinen Anlass, auszukeimen.

Konkretisierung

So manche hypochondrische Befürchtung mag ihr Dasein der Tatsache verdanken, dass konkrete Befürchtungen oft besser zu ertragen sind als unbestimmbare Angst. Wer Angst hat, ohne überhaupt zu wissen, worauf sie sich bezieht, kann sich entlasten, indem er einen Verdächtigen benennt. Ist das, was mich bedroht, womöglich eine Beinvenen­thrombose? Schlimm genug wäre es ja, aber immerhin: Wenn der Arzt den Täter stellt, kann er die Quelle meiner Angst beseitigen.

Während die Simulation stets bewusst betrieben wird, sind die Dinge bei der Aggravation verwickelter. Oft kann man zwar eindeutig zwischen krank und nicht-krank unterscheiden, es ist aber kaum möglich, objektiv festzulegen, welche Schmerz­intensität diese oder jene Arbeit unzumutbar werden lässt.

3.3. Wehleidigkeit

Zuweilen wird mit bewusster Absicht aggraviert. Da man Leidensdruck aber nicht messen kann, hängt die subjektive Darstellung und Deutung eines Leidens stark von persönlichen Einschätzungen ab. So mag der eine hart im NehmenEine Unterschenkel-Trümmerfraktur ist doch kein Grund einen Marathonlauf gleich abzubrechen... sein während ein anderer auf vergleichsweise geringfügige Abweichungen seines körperlichen Idealzustands mit SchreckenUm Gottes Willen! Der Mückenstich hat sich entzündet... reagiert...

Von daher kann das, was wie Aggravation aussieht, jeder bewussten Absicht entbehren und Resultat psychologischer Konstellationen sein, die mit Selbstbild, Selbstwert und SelbstvertrauenZum Beispiel dem Vertrauen in die Selbstheilungskräfte des Organismus. Wer daran glaubt, dass sich der Körper bei Verletzungen selbst zu helfen weiß, wird auf ein Symptom gelassener reagieren als der, der hinter jedem Schmerz einen unheilbaren Schaden vermutet. zu tun haben.

4. Innerseelische Dynamik

Die Psychodynamik der Hypochondrischen Störung lässt sich in zwei Felder unterteilen:

  1. Die Ebene der zwischenmenschlichen Kommunikation
  2. Die Ebene von Selbstbild und Selbstwahrnehmung
4.1. Kommunikativer Umweg

Die hypochondrische Angst ist nichts, was der Kranke nur für sich behielte. Im Gegenteil: Er wendet sich mit seinen Sorgen beschwörend ans Umfeld und zieht dadurch Zuwendung und Aufmerksamkeit auf sich.

Die hypochondrische Angst kann als Werkzeug verstanden werden, durch die der Kranke jene Aufmerksamkeit auf sich lenken will, die seinem Wesen zusteht. Statt dass er selbst sein Wesen betrachtet, sehen andere seine Angst vor dem Tod.

Die Aufmerksamkeit, die er so bekommt, fordert er nicht als Täter ein, der für den Anspruch, den er anderen gegenüber erhebt, verantwortlich ist. Er sagt nicht: Schaut her! Das bin ich. Ich habe dies und das geleistet. Ich habe Eigenschaften, die mir etwas wert sind. Dafür will ich anerkannt sein.

Vielmehr beschreibt sich der Hypochonder als Opfer, sodass nicht er es ist, der Raum im Bewusstsein des Umfelds fordert. Fordern tut die Pflicht der anderen. Die Aufmerksamkeit, die ihm zukommt, entspringt nicht seinem Mut, um Rang und Platz zu konkurrieren. Sie entspringt anderer Leute Pflicht, Opfern beizustehen, die in der menschlichen Gemeinschaft als ungeschriebenes Moralgesetz seit ewig gilt.

Also hat man weder das Recht, dem Hypochonder böse zu sein... obwohl man genau das auf Dauer ist... noch darf man sich für einen guten Menschen halten, wenn man sein Anliegen einfach ignoriert.... obwohl man genau das auf Dauer tut.

Eine Teilfunktion der hypochondrischen Dynamik besteht in der Beschaffung von Zuwendung, Mitleid und Aufmerksamkeit, durch deren Hilfe der Kranke seine Angst zu vertreiben versucht, ungeliebt, missachtet und ignoriert zu sein.

Man nimmt mich nicht ernst

Gewiss: Es gehört zum allgemeinen Pflichtgefühl, Leidenden Gehör zu schenken. Ist man besonders pflichtbewusst, tut man es vom ersten bis zum zehnten Mal voll und ganz. Ab dann tritt das Hinhören den Sinkflug an. Je mehr der Hypochonder über Leiden und Ängste spricht, desto mehr driftet die Aufmerksamkeit des Zuhörers in die Ferne ab. Am Ort des Geschehens bleibt ein fassadäres Nicken und ein stereotypes Jaja, zuweilen durchsetzt von aufflammender Ungeduld. Der Hypochonder spürt, dass er nicht ernst genommen wird. Zu fürchten ist, dass er die gesundheitliche Gefahr, die in seinen Augen wie ein Sturmtief am Himmel dräut, beim nächsten Anlauf besonders eindringlich beschreiben wird.

4.2. Störung der Selbstwahrnehmung

Das Denken des Hypochonders kreist überwertig um die Unversehrtheit seiner körperlichen Struktur. Anderen Aspekten seines Wesens wird dadurch Achtsamkeit entzogen. Der ständigen Beschäftigung mit dem Körper entspricht eine einseitige Identifikation des Ich mit der materiellen Ebene der Existenz. Der Hypochonder glaubt: Ich bin mein Körper.

Durch die Fokussierung der Aufmerksamkeit auf Körperfunktionen wird die Selbstwahrnehmung gestört. Statt materielle, virtuelle und formlose Aspekte des Daseins zeitgleich im Auge zu halten, verliert der Hypochonder die Bedeutung der virtuellen und formlosen Aspekte aus dem Blick. Wesentliche Teile seines Wesens nimmt er nur am Rande oder gar nicht wahr; und zwar ausgerechnet die, die am wenigsten oder gar nicht von Zerfall bedroht sind.

Als materielle Form ist der Körper dem Schicksal aller Formen ausgesetzt. Er unterliegt dem Gesetz der EntropieVon griechisch en- [εν-] = in und trope [τροπη] = Wendung. Entropie heißt Umwandlung. Der Begriff bezeichnet ein elementares Naturgesetz, das - vereinfacht gesagt - die Tatsache beschreibt, dass komplexe physikalische Systeme mit der Zeit zerfallen. Alles komplexe strebt dem Einen zu. und geht seiner Auflösung entgegen. Je mehr sich ein Ich mit dem körperlichen Aspekt seiner Existenz gleichsetzt, desto mehr klammert es sich an die Aufrechterhaltung einer bestimmten Form: dem Bild eines reibungslos funktionieren Leibes, an dem keinerlei Zeichen des Zerfalls zu erkennen sind. Als festes Selbstbild - Ich bin ein heiler Körper - ist diese Form in der Vorstellung des Hypochonders abgespeichert.

Dem entspringt die Neigung zur ängstlichen Beobachtung körperlicher Funktionen. Sobald der Körper unerwartet muckt, vergleicht das Ich des Hypochonders das Mucken mit der Vorstellung in seinem Kopf... und stellt fest: Ich bin vom Untergang bedroht.

In der Angst vor dem drohenden Untergang konzentriert sich die Aufmerksamkeit erst recht auf den Kampf um den Erhalt der materiellen Struktur. Dadurch wird die Störung der Selbstwahrnehmung vertieft.

4.3. Hypochondrische Quadratur

Das Lebendige am Leben ist die Ungewissheit seiner Zukunft. Während man das Schicksal eines toten Gegenstands vorhersehen kann, wenn man die physikalischen Kräfte kennt, die auf ihn wirken, steckt im Leben eine innere Dynamik, die es unberechenbar macht. Wäre das Leben nicht unsicher, hätte es keine Möglichkeiten und ohne Möglichkeiten wäre es nicht existent.

Dem Hypochonder ist Unsicherheit ein Dorn im Auge. Er will absolut sichergehen, dass das Leben keine dummen Sachen macht. Daher versucht er sich an der Quadratur eines Kreises: Die absolute Sicherheit, die er verwirklichen will, ist kein Attribut des Lebens. Sie ist ein Attribut des Todes. Indem der Hypochonder diese Sicherheit sucht, strebt er nach dem Attribut des Todes; den er zugleich über alles fürchtet. Wie soll er da sein ZielAuf der Ebene des Körpers sind Leben und Tod unvereinbar. Auf der Ebene des Selbst machen sie keinen Unterschied. Da sich der Hypochonder überwertig als Körper betrachtet, bleibt er in der Unvereinbarkeit gefangen. erreichen?

Referenzbereich
Für alle denkbaren Laborwerte werden Referenzbereiche definiert. Üblicherweise werden Normwerte so festgelegt, dass die Laborwerte von 95% aller gesunden Personen innerhalb des Normbereichs liegen. Das heißt, dass 5% der Laborwerte von Gesunden falsch positiv sind. Falsch positiv heißt: Sie deuten auf ein gesundheitliche Problem hin, wo keins ist. Macht man mit einem Hypochonder viel Diagnostik, droht man immer neue Gespenster aufzuschrecken, deren Harmlosigkeit durch weitere Untersuchungen zu beweisen ist, bei denen sich erneut falsch positive Befunde ergeben können.

5. Lösungsansätze

Die endlose Suche nach medizinischer Gewissheit bringt bei hypochondrischen Ängsten keine Lösung. Zweifellos ist es sinnvoll, Sorgen bezüglich der körperlichen Gesundheit ernst zu nehmen. Das gilt für den Hypochonder ebenso wie für die Ärzte, denen er begegnet. In der Regel wird daher eine (zu) gründliche Diagnostik besser sein als eine, die sich bloß am medizinischen Standard orientiert.

Trotzdem kommt man zu dem Punkt, ab dem eine weitere Beschäftigung mit körperlichen Signalen mehr schadet als nützt. Ab dann sind verhaltenstherapeutische und tiefenpsycholo­gische Ansätze vonnöten.

5.1. Verhaltenstherapie

Zur Verhaltenstherapie gehören Maßnahmen, die das Verhalten im Umgang mit der hypochondrischen Angst gezielt verändern. Folgendes können Sie tun...

Verhaltenstherapeutische Maßnahmen sind bei leichten Fällen meist ausreichend. Ist das Problem hartnäckig, werden kognitive Elemente notwendig. Kognitiv nennt sich eine Verhaltenstherapie, wenn sie tiefenpsychologische Methoden miteinbezieht.

Grundregel

Bekämpfen Sie nicht jede Angst, bloß weil sie auftritt. Nehmen Sie sie wahr. Akzeptieren Sie sie als einen Ausdruck Ihrer selbst.

Angst ist ein Teil Ihrer Person. Wenn ein Teil von Ihnen bekämpft wird, brauchen Sie sich nicht zu wundern, dass Sie es mit noch mehr Angst zu tun bekommen.

5.2. Tiefenpsychologie

Der tiefenpsychologische Ansatz setzt primär nicht am Verhalten, sondern am Bewusstsein an. Man nennt solche Ansätze aufdeckend. Durch Introspektion und Selbstreflektion werden innerseelische Dynamiken aufgedeckt, die bislang unerkannt - also unbewusst - vonstatten gehen. Die Erfahrung zeigt: Sobald der Kranke bislang unbewusste Vorgänge versteht, eröffnen sich neue Wege.

Fragen, die die Selbstwahrnehmung verbessern